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Der Einfluss der Sonne Die vielseitige Wirkung von Vitamin D Die Symptome eines Mangels

Es geht los. Wir haben dieses Jahr besonders lange darauf gewartet, aber nun erreicht sie auch uns: Die Sonne! Und sie hat sogar einen medizinischen Nutzen für uns, denn ihre Strahlung hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Vitamin-D-Produktion.

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Der Einfluss der Sonne

Vitamin D wird oft auch als "Sonnenvitamin" bezeichnet, denn die UV-Strahlung regt Deine Haut dazu an, Vitamin D zu bilden. Die Menge hängt dabei vor allem davon ab, wie lange und regelmäßig Du Dich – ohne Sonnenschutz – ihrer Strahlung aussetzt. Weil diese im Winter schwächer und kürzer ist, produziert Dein Körper auch weniger Vitamin D. Ebenso hängt die Sonneneinstrahlung von Deinem Hauttyp ab: Je heller dieser ist, desto mehr Vitamin D produziert Deine Haut, weil die UV-Strahlung in tiefere Hautschichten eindringen kann. Wichtig: Gerade hellere Hauttypen dürfen sich nicht länger als 15 min ungeschützt in der Sonne aufhalten. Achte unbedingt darauf, dass Du diese Dauer ohne Sonnenschutz nicht überschreitest. Vitamin D ist das einzige Vitamin, das Dein Körper selbst bildet. Zu 75–90 % nimmt er es über die Haut auf. In geringerem Maße kann Dein Körper Vitamin D auch über die Nahrung aufnehmen. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ist deshalb wichtig. In unserer Liste der Vitamin-D-haltigen Lebensmittel findest Du eine Übersicht mit Angaben dazu, welche Lebensmittel den stärksten Vitamin-D-Gehalt haben.

Die vielseitige Wirkung von Vitamin D

Vitamin D hat einen großen Einfluss auf das Immunsystem, weil es Abwehrzellen aktiviert. Außerdem spielt es eine wesentliche Rolle bei der Regulierung Deines Calciumspiegels. Es übernimmt wichtige Funktionen im Blut und beim Knochenaufbau. Daher gilt Vitamin D in Kombination mit Calcium und auch anderen Mineralstoffen als Schutz gegen Osteoporose. Ebenso kann es sich durch seine Hormonwirkung positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere chronische Krankheiten auswirken.

Die Symptome eines Mangels

Vitamin-D-Mangel ist sehr häufig: Studien gehen davon aus, dass derzeit 82 % der Männer und 91 % der Frauen in Deutschland die empfohlene Tageszufuhr 20 Mikrogramm nicht erreichen. Der Hauptgrund ist mangelnde Sonne: Sofern Du nicht mindestens 25 % Deines Körpers täglich für 30 Minuten direkter Sonnenstrahlung aussetzt, hast Du ein erhöhtes Risiko an einem Vitamin-D-Mangel zu leiden. Die folgenden Symptome könnten auf einen solchen hindeuten:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • Muskelschwäche und – krämpfe
  • verlangsamtes Denken
  • Knie- und Rückenschmerzen
  • Hautprobleme, zum Beispiel Schuppenflechte
  • erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Infekte

Selbstverständlich ist ein Vitamin-D-Mangel nur ein möglicher Grund für diese Symptome. Halten sie länger an, empfehlen wir Dir, einen Arzt aufzusuchen. Im Übrigen: Es gibt verschiedene Formen des Vitamins. Wenn man von Vitamin D spricht, ist meistens Vitamin D3 gemeint. Das ist die wirksamere Form des Vitamins, das im Körper gebildet wird oder das wir über tierische Lebensmittel aufnehmen können. Die pflanzliche Form des Vitamin Ds ist Vitamin D2. Allerdings ist diese für uns schlechter verwertbar.

Ob Du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist, kannst Du mit unserem myStarter Test herausfinden.